Sexualität ist die Quelle der Schöpfung – verwurzelt in der Natur, geprägt durch Kultur, gelebt als Dialog zwischen Instinkt und Bewusstsein.
Sexualität ist die Quelle – und zugleich einer der verletzlichsten Räume unseres Menschseins.
Dort, wo Natur, Kultur, Instinkt und Bewusstsein aufeinandertreffen, entstehen Lust, Nähe und Ekstase –
aber auch Scham, Gewalt, Macht und Ohnmacht.
Genau deshalb braucht Sexualität Bewusstheit, Sprache und Schutz. Oft auch Heilung. Damit aus bloßer Triebabfuhr ein gelebter Dialog wird: zwischen Körper und Seele, zwischen den Menschen,
zwischen Vergangenheit und der Möglichkeit, es Heute anders zu leben.
In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder: Wenn wir beginnen, Sexualität nicht nur als Funktion, sondern als schöpferische Kraft und Ausdruck der Lebendichkeit zu würdigen, wird Begegnung möglich –
für Einzelne, für Paare, für Gruppen, für kommende Generationen.
„…weil Frieden und Liebe nicht so weit weg sind, wenn wir unsere Wunden pflegen, bevor sie vernarben.“ – aus «Holy War» von Alicia Keys
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