Therapien

Zu welcher Anwendung uns der gemeinsame Weg innerhalb einer Sitzung oder im Verlauf einer längeren Behandlungszeit auch führen wird: Das vertrauensvolle, achtsame aber auch fordernde Gespräch ist stets die Grundlage.

Im Austausch mit mir können Sie sich anvertrauen und so zeigen, wie Sie sind, Ihre Probleme schonungslos schildern. Ich möchte Sie kennenlernen, Ihr Anliegen, Ihre Ziele und Werte, Ihr Weltbild verstehen. Ich verspreche Ihnen, Sie bedingungslos positiv zu betrachten, ohne zu werten. Ihnen gehören Raum und Zeit jeder Sitzung, ich stelle mich als Therapeutin zur Erreichung Ihrer Ziele zur Verfügung. Dabei profitieren Sie von meiner analytischen Denkweise und realistischen Einschätzung, meinen kritischen Fragen und einer stets wertschätzenden Konfrontation.

Traumasensible
Körperpsychotherapie

Diese Therapieform zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass wir sowohl im Gespräch als auch durch körperliche Übungen an Ihren Themen arbeiten. Dabei erreichen und behandeln wir Ihre Psyche über Ihren Körper. Diese Therapieform verzeichnet außerordentliche Erfolge und führt ungewöhnlich schnell an die Kernthemen heran.

Warum?

Weil in unserem Körper alles gespeichert ist, was wir je erlebt haben. Manche Erinnerungen an Erlebnisse machen uns glücklich, entspannt und geben uns auch nach vielen Jahren noch positive Energie. Andere setzen uns bewusst oder unbewusst unter Dauerstress. Vernachlässigung, körperliche, emotionale und sexuelle Gewalt hinterlassen solche Spuren nicht selten lebenslang. Die selbstregulierende Lebensenergie ist blockiert, wird umgelenkt oder stagniert sogar. Es entstehen Glaubenssätze, Überzeugungen, Weltanschauungen, die unser Fühlen und Handeln beeinflussen. Wir erleben somatische Symptome wie Schlaflosigkeit, Energielosigkeit oder ständige Anspannung, Zittern, Gewichtzunahme oder -abnahme, chronische Verspannungen. Oder wir entwickeln Vermeidungsstrategien, fliehen vor Menschen, Nähe und Liebe.

Kurz: Unsere Körperhaltung und unser Ausdruck werden auch von unserem inneren, emotionalen Leben beeinflusst. So können chronische Muskelverspannungen einen Versuch des Körpers darstellen, die selbst erschaffenen emotionalen Abwehrmechanismen zu schützen und zu stützen. Über körperpsychotherapeutische Anwendungen decken wir die darunter liegenden, unterdrückten Empfindungen wie Wut, Panik oder Schrecken, Verzweiflung, Trauer oder Schmerz auf – und können an ihnen arbeiten.

Denn um Liebe und Ekstase zu erleben, müssen wir überhaupt erst einmal fühlen können. Das Gefühlte dann selbst regulieren und um sich Selbst sorgen.

>> Methoden der Körperpsychotherapie

Massagetherapie

Als ein Teil der Körperpsychotherapie sind biodynamische Massagen dazu geeignet, mit Ihren verborgenen Gefühlen in Kontakt zu kommen, mit Ihrem Selbst in Beziehung zu treten. Durch verschiedene Massagetechniken wird blockierte Energie frei gesetzt und/oder Entspannung erreicht. Stabilität, Sensibilität und Sinnlichkeit können gestärkt werden, Sie fühlen sich in Ihrem Körper zuhause.

Medizin und Psychosomatik profitieren von der Entdeckung, dass Störungen der Harmonie von Psyche und Körper sich auf allen körperlichen Ebenen zeigen. Nicht nur als Muskel- sondern auch als Gewebepanzer. Sie entstehen durch Stoffwechselrückstände, die bei unabgeschlossenen emotionalen Zyklen im Körper verbleiben.

Durch die Massage werden diese Rückstände gelöst. Es tritt eine entspannte, friedvoll gelöste Atmosphäre ein, die von einem harmonischen und frischen Gefühl satter Lebendigkeit begleitet wird. Ihre Lebensenergie in allen Aspekten Ihres Seins wird stimuliert.

>> Methoden der Massagetherapie

Systemische Paartherapie

Systemische Paartherapie basiert auf einem systemischen Verständnis von Beziehungen, bei dem die Partner nicht isoliert als Individuen mit Pathologien betrachtet werden, sondern im Kontext ihrer Interaktionen und Beziehungssysteme. Die Therapie fokussiert sich auf die Ressourcen und Potenziale der Patienten und sieht Symptome oder Probleme als bedeutungsvoll im interaktionellen Kontext.

Die systemische Sexualtherapie versteht Sexualität als ein komplexes Zusammenspiel individueller sexueller Profile und der Beziehung zwischen Partnern. Im Mittelpunkt steht nicht die rein funktionale Betrachtung sexueller Probleme, sondern das sexuelle Begehren – das „Wollen“ – und die Kommunikation der Differenz zwischen den Partnern.

Ein zentrales Prinzip der systemischen Sexualtherapie ist die zirkuläre Betrachtung von Problemen: Statt lineare Ursache-Wirkung-Ketten zu suchen, werden die wechselseitigen Interaktionen und gegenseitigen Beeinflussungen innerhalb der Partnerschaft in den Fokus genommen. So wird deutlich, wie sich Verhaltensmuster und Konfliktzirkel stabilisieren und welche Rolle Angst, Differenz und Ex-Kommunikation dabei spielen.

Die Therapie fördert:

  • Die Anerkennung und Differenzierung der individuellen sexuellen Profile beider Partner
  • Die Offenlegung und Bearbeitung von Ängsten vor Unterschieden und Ablehnung
  • Die Entwicklung von Selbst- und Partnervalidierung, um authentische Sexualität zu ermöglichen
  • Die Entspannung und Angstfreiheit als Grundlage für befriedigende Sexualität

Sexualtherapie ein Prozess des Übergangs ist: Vom „Alten“ – festgefahrenen Mustern – über ein „Dazwischen“ des Innehaltens hin zu einem „Neuen“ sexuellen Miteinander, das auf gegenseitiger Akzeptanz und individueller Selbstbestimmung basiert.